Was wir so tun an einem Samstagnachmittag...

Bikeweekend St. Ursanne 2018

Fit, munter und voller Pedalierdrang besammelten sich die Montanabikers bei der Busgarage in Kestenholz. Nach dem Verladen aller (zum Teil sogar nigelnagelneuen) Velos in Thomis blaues Platzwunder ging es auf den Weg nach St. Ursanne. Dort angekommen stiessen Sabine und Andreas dazu. Nach einer Kaffeepause in einer Gartenbeiz im Städtchen ging es los zur ersten Tagestour.

Diese führte uns auf den Clos du Doubs, der vom Doubs eingeschlossene Teil der Schweiz. Sie zeigte uns die Vorzüge der dortigen Teerstrassen und deren Ausblicke auf Jurahöhen, Windräder, das Tal und den Fluss. Erst ging es hoch auf die Ebene nach Montenol, dann stetig wenig ansteigend bis nach Epiquerez. Dort montierten wir Knieschoner und spöitzten in die Hände, denn es folgte bereits die erste Abfahrt ins Doubs-Tal nach Soubey. Diese Abfahrt… ein kurzer Einschub: also eigentlich hatten wir Wetterglück. Die ganze Woche war von Regen geprägt und wir durften uns an diesem Morgen mit Sonnencreme eincremen. Denn wir wurden während unseren Touren grösstenteils von Regen verschont. Aber der Boden! Dem Verfasser fallen dazu diese passenden Wörter ein: nass, grosse Pfützen, rutschig, matschig und Obacht. Also kamen wir frisch fröhlich gepflastert in Soubey an und fuhren über die Brücke ans andere Ufer, wo uns bereits das Restaurant zum Mittagessen (noch nicht) erwartete. Wer auch immer diese Tour geplant hat sollte das nächste Mal das Mittagessen vielleicht etwas später einplanen bzw. bedenken, dass die Montanabikers viel viel schneller unterwegs sind! So. Als sich die Überraschung ein bisschen gelegt hat bekamen wir unser im Voraus bestelltes Essen dann aber vornamendressiert an die Tische geliefert, bravo! Nach diesem ersten Schmankerl sattelten wir unsere Räder frisch gestärkt und die Tour ging weiter. Erst am Flussufer des Doubs entlang über eine schmale Brücke, wo wir uns von unserer Schokoladenseite für ein Gruppenfoto zeigten, dann wieder hoch auf den Clos. Das leicht verdauliche Mittagessen machte sich bei der schwachen Steigung und dem kühlen Wetter eigentlich bei niemandem bemerkbar. Oder war es das Gegenteil? Item, den Anstieg nach Epauvillers haben alle überstanden. Es ging weiter durch das Dorf, über Wiesen in einen Wald, dann nach Montenol wo wir nach St. Ursanne hinunterdüsten. Es war erst 16:00. Heieiei viel zu früh für ein Feierabendbier, was hat sich der Guide auf dem bunten Gumpivelo bloss gedacht?! Der aber hatte noch einen feuchten Trumpf in seinem von Chueplütter schmöckenden Ärmel und so bewegten sich unsere Mountainbiker auf der mit viel Teerstrassencharme überzeugenden Passstrasse auf den Col de la Croix. Dort angekommen sorgte ein passender leichter Regen für die nötige Abkühlung. Weiter ging es im Schlepptau einer Ziegenfamilie, welche es sich nicht nehmen liess, die ganze für sie reservierte Strassenbreite auszureizen, zu einem Bauernhof. Dort hatte es einen vielversprechenden Wanderwegweiser, der nach St. Ursanne zeigte. Erst noch hin und hergerissen mochte schliesslich der Bauer mit der Wegbeschreibung «rutschig» die nach einer weiteren irrsinnigen Abfahrt lechzende Gruppe zu überzeugen. Und siehe da, er hatte Recht. Durch saftiges Grün hindurchgezischt kamen wir weiter unten an, wo wir uns entschlossen, noch ein Zückerchen obendrauf zupacken und «noch zu den Höhlen» zu fahren. Was sich eigentlich als sehr gute Idee herausstellte, wäre da nicht Jorik aufs Handgelenk gestürzt. Weil das im Erachten einer höheren Zweiradmacht wahrscheinlich noch nicht genug Pech war hatte er auch noch einen Platten. Scheisse. Danach nahmen wir die restlichen steilen Höhenmeter runter nach St. Ursanne unter die Pneus und huschten in die altbekannte Gartenbeiz. Prost!

Mit von eingetrocknetem Dreck übersäht ging es danach ins Hotel, wo wir unsere Radls waschen durften. Danach vor dem Herausputzen fürs Dinner die lang ersehnte Dusche. Das Nachtessen auf der Terrasse über dem Doubs war köstlich. Nach einigen Schlemmereinen und mit prall gefüllten Bäuchen gings ab in die Heia.

Nach dem üppigen Morgenessen verabschiedeten sich Jorik und Petr. Joriks Handgelenk war leider auf eine stattliche Grösse angeschwollen. Schade und gute Besserung. Wie bereits am Vortag versprochen und zur riesengrossen Freude aller Beteiligter fuhren unsere tollkühnen Helden abermals die Passstrasse auf den Col de la Croix. Diesmal aber frisch ausgeruht und mit ordentlich Zmorge gestärkt. Oben angekommen ein kurzer Halt, dann ging es weiter auf dem Rücken des Berges an einem Hof vorbei (fertig Teerstrasse, jupiii) gegen Westen, und auch schon rein in die erste Abfahrt. Der Leser darf nun den terrainbeschreibenden Einschub des letzten Tages getrost nochmals lesen. Die Abfahrt ging in Richtung Courgenay, einem Wanderweg entlang. Sehr spassig! Nach einem kurzen Zwischenstück auf einer Forststrasse wollte der Guide noch kurz bei einer Art Grotte / Höhle einen kurzen Trink- und Stengelfresshalt machen, dazu gings noch mal ein kurzes Stück auf einem Wanderweg runter. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Das hätten wir uns sparen sollen. Der letzte Teil des kurzen Wäglis war rutschig, lehmig, laubig, steinig und sehr steil und

wurde zur Horrorpassage, die Gruppe hatte zwei schwerere Stürze zu beklagen und einige Wunden zu verarzten. Ein riesen Rückschlag an diesem sonst so unbekümmerten Sonntagmorgen. Doch Thomi und Andy Z. bissen auf die Zähne und gaben sich zuversichtlich was das mittelfristige fortführen der Tour betrifft. Aufwärts, zurück auf den Bärg und von dort aus weiter auf der Hochebene in Richtung Frankreich. Ein schöner Weg, geschmückt mit Blumen und tollen Aussichten, über märchenhafte Wiesen, durch kurze Waldabschnitte mit weniger schönen Gattern. Der Verfasser geht davon aus, dass damit die verhältnismässig vielen Kilometer auf Teerstrassen des letzten Tages vollständig vergessen sind. Kurz vor der Grenze, auf dem Col de Monvoie, wartete in einer frisch renovierten Skihütte das feine Mittagessen auf uns. «Das wäre mal was für eine Schneeschuhtour» wurde vernommen. Die Gruppe hat sich danach entschieden, die Tour zum Wohl der beiden gestürzten abzukürzen und auf schnellem Weg zurück nach St. Ursanne in unsere Stammgartenbeiz zu düsen, wo die Tour wie es sich gehört mit einem Bierchen ausgeklungen wurde. Prost! Danach wurden die durch den Dreck viel schwereren Velos abermals in Thomis Bus verladen und ab die Post, zurück nach Kestenholz. 

Danke an alle, Beat 

Tourenberichtli 23.03.2017

 

Vieles ist ähnlich, aber nicht alles gleich…..  

Beat, Sabine, unser Gast Andreas Diepolder und ich…immerhin, gut für diese Jahreszeit, in der alle Berge noch steiler sind als im Herbst, die Konfektionsgrössen eher Richtung XL anstelle L tendieren….aber es wird besser.  

Immer wenn Gäste dabei sind, ist der Roggen ein erklärtes Ziel.

Beat hat die Anfahrt zum Hausberg mit ein paar Schleifen gespickt, zwei drei fiese Rampen waren auch mit dabei.

Das Flappi Wägli musste auch schon hinhalten wenn wir mit Gästen unterwegs waren, (auch ist es schon schief gegangen), diese mal aber nicht, Andreas hat alles fest im Griff, und war jederzeit souverän Herr der Lage. Ein erstes Grinsen konnten wir wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

Nach dem ersten Trail, runter in Richtung Balsthal, sind wir wieder hoch, auch diese Variante zur Tiefmatt bin ich noch nie hoch gefahren, sollten wir aber unbedingt wieder machen, da sehr abwechslungsreich, und praktisch kein Asphalt.  

Die Höchi Flue zeigen wir Gästen auch immer wieder gerne, u.a. auch, weil danach die Trails in Richtung Egerkingen, das Steinwägli u.s.w. richtig gut sind.  

Das Bier in der Besenbeiz, die schweren Beine danach…..das hatte ich am vorletzten Samstag auch schon….. Somit vieles ähnlich, aber trotzdem nicht alles gleich.  

Bis nächsten Samstag beim Pumptrack pumpen  

Gruss Tomi

Tourenberich 11.03.17

Nennen wir diese Tour mal Tag 1 nach GV J

Wie immer fast pünktlich trafen wir uns um 13:00 im Dörfli „Kestenholz“. Bei der ersten Ausfahrt könnte man dort sicher eine Bikewerkstatt oder ein Testcenter einrichten, denn vom FatBike über 27.5“Plus zu 29“ war alles vorhanden. Da wurden zum einen Bikes getestet  und man musste hier und da noch ein wenig am Bike rumschrauben, da es hier und dort noch ein klein wenig quietschte.

 

So gegen 13:15 waren dann auch die letzten Testversuche abgeschlossen und die Mechaniker konnten vorerst wieder in die Werkstatt. Wir warteten noch kurz um auch niemanden zu vergessen welche sich noch am Vorabend angemeldet hatten, aber die Wetterbedingungen waren wohl zu wenig Schottisch…. J

 

Nach einem kurzen Briefing durch unsere lokalen Guides machten wir uns zu fünft (Bruno, Beat, Tomi, Erich und ich) auf den Weg Richtung Jura. Ganz easy ging es voran in Richtung Niederbuchsiten/Oberbuchsiten, mussten doch die Reifen noch auf Betriebstemperatur gebracht werden. In Oberbuchsiten liessen wir dann den Vekehr hinter uns.

Schon bald hiess es Kette links….die einen nahmen das Wort Kette links zu ernst und dann war da aber kein Ritzel und kein Antrieb mehr…. .Mech Tomi wurde kurz eingeflogen, am Schaltauge rum gedrückt und schon ging es weiter. Leider ein Gang weniger, aber so kriegt man die ältere Generation in den Griff und es wird anständig den Berg hochgekurbelt J

 

Der Weg führte uns in einer angenehmen Steigung hoch Richtung Alp. Kommt mir doch bekannt vor, aber das letzte mal hatte es Schnee hier und eingekehrt sind wir auch… aber nun sind wir ja mit dem Bike unterwegs und der Weg führte uns den nächsten knackigen Anstieg hoch Richtung Tiefmatt. Auch hier ein schönes Restaurant mit schönem Ausblick, aber die Monatanbikers Version 2017 lassen auch dies links liegen und streben den nächsten Anstieg an...ja ja, die Motoren müssen ja auch entrusst und entstaubt werden nach einem solchen Winter. Der Weg führte uns weiter Richtung Höchi Flue und bevor der erste Motor explodierte, wurde beim Aussichtspunkt kurz nachgetankt.

Hier fing dann auch das nächste Setting statt, wurde doch der Abwärtsmodus eingeschaltet und die Reifen auf den richtigen Druck gebracht. Na ja, am Reifendruck hat es wahrlich nicht gelegen, wohl eher an der Geschmeidigkeit, dass die eine oder andere Kehre nicht gefahren wurde J. Nach einem kurzen Zwischenstopp entschieden unsere Guides eine längere Abfahrt zu bevorzugen und so ging es übers „Kretewägli“ Richtung Egerkingen. Perfekt, wunderschön und doch zwischenzeitlich ganz schön tricki, vor allem weil es doch zwischendurch ganz schön nass und schmierig war. Mit der letzten Abfahrt kamen wir dann bei der Besenbeiz im Hüslerhof an, welches auch zugleich unser gemeinsames Tagesziel war.

Auch hier haben wir ganz andere Erinnerungen, hatten wir hier das letzte mal aber so richtig nasse Füsse und ein super Fondue, gab es diesmal das verdiente Trailbier. Nachdem hier noch die letzten technischen Details besprochen wurden um diese wohl der Boxencrew mit zu geben, verabschiedeten wir uns hier und entflohen in alle Himmelsrichtungen.

Vielen Dank den Guides für diesen wunderschönen Tag 1 nach der GV. Das Warm-up ist gemacht und ich hoffe dass die Crew‘s bis zum nächste mal einen guten Job machen und die Bikes im fahrtauglichen Zustand sind J

Happy Trail

Marco

 

Tourenbericht vom 19. März 2016

Der erste richtige Frühlingstag 2016 ist Tatsache, und das an einem Samstag..umso besser. Sabine, Bruno, Beat Kölliker, Andi Gautschi, Marco, Erich und ich…..nicht schlecht für unsJ   So ganz klar war unserer Ziel einmal mehr nicht, Wolfisberg und dann? Wir werden sehen. Wir sind der Jahreszeit entsprechend gemütlich gestartet, über den Niederbipper Kreisel in Richtung Wolfisberg, und dann mit ein paar Extraschleifen hoch zur Hinteregg. Alles auf Asphalt….. Ganz erstaunlich die Schneesituation, kaum über dem Kamm, ist schattenseitig nach wie vor Winter, auf der Sonnenseite herrlicher Frühling. Die Hinteregg ist wieder eine Reise wert, wir wurden hervorragend bedient, der Kuchen war lecker, und die Preis auch noch im normalen Rahmen, so wie wir uns das auf dieser Höhe vorstellen. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad lockte die Abfahrt. Zuerst noch kräftig mit Dreck einsauen, logisch, wenn der Schnee weg ist kommt der Matsch hervor, was soll`s die Waschmaschine muss so oder so gestartet werden. Nach der Alpwiesenabfahrt zur Buechmatt musst ich zuerst mal die Brille putzen….kein Durchblick mehr, die FAT Bike Reifen haben einmal mehr alles eingesaut was sich um Umkreis von 3 Metern aufhält, allerdings sehen die 2.4er Fahrer auch nicht besser ausJ Das Felsenwägli und die Abfahrt über den Wolfisberger Trail waren einmal mehr Superklasse, mal kurz durch ein Bärlauchfeld donnern ist etwas vom schönsten was es im Frühling zu sehen und riechen gibt.   Die anschliessende Heimfahrt nach Kestenholz hat noch kurz die Gruppe gesprengt, wir haben Sabine am Bahnhof abgeladen.   Wieder mal ein Tourenbericht……herzlich zur Nachahmung empfohlen   Gruss Tomi @Fatbike.com

Tourenberichte 2015

(das Jahr indem es täglich mindestens einmal pisst)
Ausser…wenn Engel auf Reisen gehen, dann ist es bekanntlich schön.
Aber es braucht im Jahr 2014 jede Menge Optimismus, denn als ich zuhause um 12.30 losfahren wollte, hat es gepisst wie aus Kübeln.

Beat, Adi, Dolli, beide Andis, Kurt und ich waren am Start.
Unsere Route war einigermassen vorbestimmt, um 17.30 müssen wir beim Bier in Hägendorf sein, also jede Menge Zeit, sich den Jura so richtig reinzuziehen.

Ueber die Alp auf die Tiefmatt ist für uns der Klassiker schlechthin, an diesem Samstag wieder mal am Schiessplatz Oensingen vorbei, durch den Wald schön kühl in Richtung Alp. 
Nach der Tiefmatt auf die Höchiflue, um den, immer wieder genialen Ausblick, auf die Autobahn und die Kühlhäuser zu geniessen (….Sarkasmus aus).
Die Trailabfahrt hatte es ganz schön in sich, rutschig war’s, wie könnte es auch anders sein, nach diesen Wetterkapriolen.
In Bärenwil sind wir eingekehrt, die Nussgipfel wurden brüderlich aufgeteilt.
Die noch verbleibende Zeit liess noch einiges zu, also nochmal hoch zur Schwängihöchi, von dort wieder runter zum Stall (sonst wären wir ja sauber in Hägendorf angekommen, das musste unbedingt vermieden werden…es ist gut gelungen).
Nach dem supersteilen Anstieg auf die Wusthöchi war erst einmal Luft holen angesagt, um danach über das „Dreierswägli“ in Richtung Allerheiligen zu düsen.

Die Wege oberhalb der Höhenklinik sind längst in der hall of fame, immer wieder super dieses Wegnetz mit Vollgas zu fahren.
Eigentlich wollte ich mit der Truppe im Schlepptau noch die…….nee lassen wir das.
Die letzten Trailmeter vor meiner Haustüre haben wir alle ohne Ausnahme gefahren, was habe ich doch für einen genialen Heimweg (wenn ich von oben komme).

Der anschliessende Abend bei mir zu Hause war prima und von ausserordentlich gutem, warmem und trockenem Wetter geprägt.
Wir hatten um 00.30 die letzten Handgriffe gemacht….als der Sommer 2014 wieder seine Schleusen mit aller Macht öffnete…..Schwein gehabt…wenn Engel reisen…

tomi@liteville.ch

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WESTWIND, heieieieiei…was für ein Chrampf bis ich in Kestenholz war.
Im Dörfli waren, Beat Marti, Andi Gautschi, Bruno, Erich und ich.

Mein Tourenvorschlag war etwas heikel, da es in der vergangenen Nacht wie aus Kübeln geschifft hat, für Engelberg und Sälischlösslitrails nicht die beste Voraussetzung….dennoch sind wir mit dem Gebläse im Rücken, zügig zum Aarburger Bahnhof gedüst.

Kurz hinter dem Bahnhof geht es bereits mächtig den ersten Wanderweg hoch, tropisch war es, schwül warm, im Wald aber wunderbar.

Entlang dem Wanderweg, unspektakulär, immer in Richtung Sälischlössli.
Den Engelberg lassen wir aus….ist sicher besser gewesen, so ein blöder Sturz vor unseren Bikeferien brauchten wir nicht zu provozieren.

Das die Beiz auf dem Schlössli bereits wieder zu ist, war bekannt, das die Trails runter nach Olten ersten Sahne sind auch.

Es war tatsächlich etwas rutschig, allerdings weniger als gedacht…dazu eine kleine Anekdote: Karl Platt, einer der ganz grossen Marathoncracks unserer Zeit, hat zu der Nassen Wurzel gesagt:
„Ist alles nur Physik, je schneller ich darüber fahre, desto weniger Zeit verbleibt, um darauf auszurutschen“…..recht simpel…es braucht halt einfach Eier…..wenn Ihr wisst was ich meine

Zurück zur Tour…unser Einkehrziel war der Rumpel, dazu muss Olten durchquert werden.
Nach kurzzeitiger Sprengung des Gruppettos infolge Rotlicht, sind wir Quer durch den Wald hoch zum Rumpel,…. wenn alles auf Trail bewältigt werden will, kann das ganz schön in die Waden gehen.
Es bereitet grosse Freude, Erich bei seine Fortschritten zu begleiten, berghoch ist bereits eine beneidenswert gute Form zu bestaunen, von Bruno spreche ich besser nichts…einfach unglaublich.

Im Rumpel gab`s Oepfu Chüchli, und Schorle….beides wohlverdient.

Alles was danach von der Rumpelhöchi runter führt, kennen wir bestens und ist immer wieder geil zu fahren, wenn`s rutschig ist, ist es allerdings rutschig..:), dann kommt wieder das Zitat von Karl Platt zum tragen.

In Rickenbach haben wir uns getrennt, ich bin mit Erich noch zum Dämpfer abstimmen zu mir nach Hause, (mit Bier und Kuchen), die anderen konnten sich über den nachlassenden Westwind freuen.

Eine kleine aber feine Tour, die doch auch etwas müde Oberschenkel bewirkt hat, ist Geschichte.

Wünsche allseits schöne Ferien
Tomi Hänggi


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„100% erfüllt“…ja, ….gut…nicht ganz, der Regenschauer gleich am Anfang war so nötig wie ein Pickel am Ars….

Aber trotz dieses Intermezzos von Petrus, war der 24. Mai einer meiner bisheriger Saison- Höhepunkte.
Es hat einfach gepasst.
Die Truppe aus der Innerschweiz war sehr motiviert unser Revier kennen zu lernen, somit war eine tolle Basis bereits vorhanden.
Um ca. 9.30 sind wir zu neunt beim Schützenhaus Hägendorf gestartet…sofort nach dem Start setzte eine Regenfront der Starteuphorie ein paar Grenzen.
Da wir ja immer flexibel sind, wurden kurzerhand die Pläne angepasst und wir sind zum Startcafé in Bärenwil eingekehrt.

Genau wie auf dem Handyradar ersichtlich, sollten diese paar Tropfen dann für den Rest des Tages die einzigen bleiben, von den Schweisstropfen mal abgesehen, (und davon gab es reichlich).
Von unserem Weekend in Stans wussten Andi und ich, das unsere Hometrails für die Jungs aus der Innerschweiz kein Problem sein sollten, also haben wir mit der vollen Kelle angerichtet.
Von Bärenwil sind wir zur Schwängihöchi hoch…..um die Kette am Bike von Erich zu reparieren….schon ewig her das sowas passiert ist, und trotzdem kommt es immer mal wieder vor. 
Dank Sram-Reparaturkettenglied war der Schaden rasch behoben und es konnte endlich in den ersten Trail gehen.
Die erste Einlage war zwar nur kurz, doch trotzdem war bereits ein erstes Staunen in den Innerschweizer Gesichtern zu erkennen…prima, das kommt gut.

Nach dem Grosmuttiwägli war dann allen klar, das sich unser Revier nicht zu verstecken braucht, das Grinsen in den Gesichtern sprach wieder einmal Bände (das ist immer wieder soooooo geil zu beobachten).

Andi und ich hatten noch grosses vor, Helfenberg und Beeretenkopf an einen Tag waren das Ziel.
Die Auffahrt zum Helfenberg bot super Gelegenheiten sich besser kennen zu lernen, und sich auszutauschen….wir Biker sind doch alle irgendwie ähnlich gestrickt, das macht es jeweils sehr unkompliziert.
Bemerkenswert war unser Altersdurchschnitt, mit Ausnahme von Erich, waren alle zwischen 40 und 71 Jahre jung, mit Tendenz 50ig plus….und alle bemerkenswert Fit und technisch auf sehr gutem Niveau, genau so macht das Spass.
Beim Aussichtspunkt oberhalb Mümliswil konnte wir unser Revier in einer Rundumsicht prima präsentien, an so einem schönen Frühlingstag eine wahre Pracht.
Ich hatte das Privileg die Abfahrt vom Helfenberg an der Spitze zu fahren, immer dicht dahinter Max, mit seinem Stevens Hobel. 
Das ich Max nicht abhängen kann war mir immer klar…das die Emotionen während einer Abfahrt so deutlich zum Ausdruck kommen war neu….doch jetzt war ich sicher….denen gefällt unsere Streckenwahl.
Glänzende Augen und wiederum Grinsen….super !!

Die Mittagspause haben wir im Dürstel genossen…nach etwas Anfangsskepsis hat das Essen gut geschmeckt, alle kamen auf ihre Kosten, die Caférunde wurde durch die Kasse aus der Innerschweiz bezahlt, herzlichen Dank.

Mittagspause tut selten gut…..diese schweren Beine jeweils….ächt`s…doch nach 15 Minuten rollt es wieder….muss auch, den wir wollen den Jungs noch den Beeretenkopf zeigen.
Bei der Auffahrt zum Traileinstieg zeigt sich nochmals, wie bemerkenswert fit alle sind.

Die rasante Abfahrt hat wieder sämtliche Hormone, und was sonst noch so in den Körpern von erwachsenen Kindern fliesst, zum wallen gebracht.
……Und die Innerschweizer sind schmerzbefreit unterwegs…zwei von ihnen sind die letzte Treppe auf die Hauptstrasse runter gefahren….ich habe nur noch weggeschaut….aber sie haben es locker gepackt.
Das wir auf dem Heimweg noch das Kretenwägli eingepackt haben war Ehrensache, auch hier wieder…..Grinsssssssssssssssssssssssssss.

Das Endbier, bei mir zuhause, hat einen perfekten Tag abgerundet. Wir sind uns sicher, dass der Jura, und unsere Trails einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Danke an Andi und Max für die Organisation, war eine prima Idee.

tomi@liteville.26Zoll.ch
www.montanabikers.ch

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Toller Aufmarsch an diesem Samstag.
Andi Gautschi, Bruno, Beat Marti, Kurt (auf Ersatzwagen), Beat Kölliker, Kai Studer und meine Wenigkeit.
Und das Beste….unterwegs wurden es immer mehr.

Ja, wenn die Bise durch das Mittelland weht…ist Hänggi schneller in Kestenholz, nein quatsch..dann ist es im Jura meist praktisch windstill, das wissen wir alte Hasen natürlich.
Deshalb sofort ab nach Norden, Burgerweide oberhalb Oberbuchsiten, Blüemlismattstrasse, Fridau, Santelhöchi.
Nach so viel Asphalt muss jetzt unbedingt Trail folgen, da die Unzufriedenheit im Feld bereits hörbar wird.
Es gibt ja bekanntlich nichts schöneres, als jemandem etwas Neues zeigen zu können.
Kai stammt zwar aus der Region, doch unser Traildorado ist noch völlig unbekannt.
Also…nichts wie los, Kretenwägli per Vollgas vernichten.

Gut das jeder Kopf zwei Ohren hat, wo sollte sonst das Grinsen aufhören?

Unser Ziel war irgendwie der Grossraum Olten, da bietet sich die Homberglücke und alle folgenden Abfahrten von oben, richtiggehend an.
Auf dem Weg nach oben hatten wir plötzlich Alex, Ueli und Markus dabei.
Es wurde schnell klar, das den dreien heute nicht ums rasen ist, die Patrouille des Glaciers hat noch Spuren hinterlassen.

Somit hatten wir zum Schluss vier Nasen dabei, die alle unserer Lieblingstrails um Olten nicht kannten….aber wo bitte ist Kurt geblieben?
Im allgemeinen Tumult ist uns Kurt auf seinem Ersatzbike abhanden gekommen…so ein Mist aber auch…das sollte uns alten Hasen nicht mehr passieren, passiert aber sicher einmal im Jahr immer wieder.
Mit Natel und Glück haben wir einander wieder gefunden, so dass wir mit 11 Personen die Badi Beiz in Olten in Beschlag nehmen konnten.

Auf dem Singeltrail-Festival bis nach Olten hat Alex noch etwas Haut liegen gelassen, nicht weiter schlimm, für diesen harten Hund sowieso nicht.

Bei Kaffee und Gebäck habe ich nur leuchtende Augen und Grinsen in den Gesichtern gesehen, auch bei der aufgelesenen „Race Fraktion“ kam klar zu Ausdruck das “Sowas“ auch sehr geil ist. 

Der Grossteil der Truppe ist nach der Pause mit Rückenwind in Richtung Heimat gedüst, ich habe mich nochmal im Jura verkrochen um neue Wägli zu suchen.

Ihr wollte neu Wägli kennen lernen?…..Samstag 13.00 Dörfli Kestenholz.
(aber immer vorher ins Gästebuch schauen).

tomi@liteville

www.montanabikers.ch